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Vorteile von Internet aus der Steckdose

 

Das Internet aus der Steckdose birgt viele Vorteile gegenüber Wireless LAN und der klassischen LAN-Verkabelung, wobei es natürlich auch immer auf die häusliche Situation des jeweiligen Anwenders ankommt, ob diese Vorteile überhaupt greifen. Ob Internet aus der Steckdose per Powerline-Adapter Ihnen etwas bringt, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten, in denen wir die wichtigsten Vorteile für Sie aufzählen.

Powerline ist sicherer als WLAN

Zwar kann man sein Wireless LAN mit diversen Verschlüsselungsarten schützen, jedoch besteht immer ein Restrisiko, da das WLAN-Signal häufig bis auf die Straße und zu einigen Nachbarn reicht.

Wer beispielsweise in einem Haus mit mehreren Parteien wohnt, dessen Router wird gleichzeitig bei vielen Nachbarn angezeigt. Hat man keine Verschlüsselung eingerichtet, kann sich jeder in das eigene WLAN einloggen und beispielsweise Filme mittels illegalen Tauschbörsen herunterladen. Laut dem Gesetz ist jeder Nutzer dazu verpflichtet, seinen Internetzugang ausreichend zu schützen. Unwissenheit rettet vor Strafe nicht, das heißt, man haftet vollständig für die Aktionen der Nachbarn im eigenen Netz.

Powerline hingegen ist auf zweierlei Arten gesichert:

  • Zum einen wird das Signal durch den Stromzähler blockiert, da dessen Widerstand zu hoch für eine Signalweiterleitung ist. Das Internet-Signal kann also technisch gesehen gar nicht von einer fremden Wohnung aus angezapft werden.
  • Zum anderen haben die meisten Powerline-Adapter, trotz der ohnehin schon gegebenen Sicherheit durch das Stromnetzwerk, eine interne Verschlüsselung. Möchte man zwei Powerline-Adapter miteinander verbinden, dann muss man zeitnah den jeweiligen Knopf für die Synchronisierung auf beiden Adaptern drücken. So werden diese miteinander synchronisiert und erhalten dasselbe Passwort für die Verschlüsselung. Sie können also miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Wurden die beiden Geräte nicht miteinander synchronisiert, dann können sie auch keine Daten miteinander austauschen.

Es müssen keine Kabel verlegt werden

Wenn man zwei Computer, die in zwei unterschiedlichen Räumen stehen,  auf klassische Weise mit Ethernet-Kabel miteinander verbinden möchte, muss man häufig Löcher in Wände und Decken bohren, die der Vermieter nicht gerne sieht. Das ist mehr als verständlich, da sie unvorteilhaft aussehen und beim Auszug wieder geschlossen werden müssen. Außerdem besteht natürlich das Risiko, dass Leitungen bei den Bohrarbeiten getroffen werden.

Bei der Powerline-Methode fällt das Bohren von Löchern komplett weg. Hier werden lediglich Steckdosen benötigt, die normalerweise in jedem Raum vorhanden sind (abgesehen von Abstellkammern und Co, aber hier braucht man meist auch kein Internet). Die Steckdosen sind bereits mittels Stromleitungen miteinander verbunden, sodass dieser Aufwand weg fällt.

Dicke Betonwände sind kein Problem

Je nach Bauart des Hauses, kann es zu Schwächungen beim WLAN-Signal kommen. Diese Schwächung wird insbesondere durch besonders dicke Betonwände und ähnliche Konstruktionen hervorgerufen. Doch auch der schiere Abstand zwischen Sender und Empfänger kann das Signal abschwächen.

Auch dieses Problem gibt es beim Internet aus der Steckdose nicht, da die Stromleitungen alle bereits verlegt sind. Dabei spielt es keine Rolle, wie dick die Mauern sind. Hätte man beim Bau von älteren Häusern bereits das Internet mit eingeplant, hätte man diese Probleme heutzutage nicht. Beispielsweise in den meisten Universitätsgebäuden ist bereits jeder Raum mit Netzwerkbuchsen ausgestattet.